Zwei Absolventinnen, eine gemeinsame Vision und der Mut, aus einer Idee ein Unternehmen zu entwickeln: Julia Pretschner und Hannah Mielke haben sich während ihres Studiums an der Uni Magdeburg kennengelernt. Heute arbeiten sie gemeinsam an einer smarten Sturzerkennung für Seniorinnen und Senioren, einem System, das Sicherheit gibt, ohne auf den ersten Blick wie ein medizinisches Hilfsmittel auszusehen.
Die Universität Magdeburg soll Knotenpunkt für das Forschungsdatenmanagement in Sachsen-Anhalt werden. Mit dem Fördergeld wird bis Ende 2029 an der Universität Magdeburg eine landesweite Koordinierungsstelle aufgebaut, die über einzelne Fachbereiche und Hochschulen hinweg zunächst den Bedarf für den Aufbau eines Forschungsdatenmanagements (FDM) der Hochschulen im Land ermittelt und darauf aufbauend gemeinsame Lösungen für den Umgang mit Forschungsdaten entwickelt.
Mit der Verabschiedung des Hochschulentwicklungsplans HEP 2026 bis 2030 gibt sich die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg einen strategischen Kompass für unsichere Jahre. Im Gespräch erklärt Rektor Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan, warum ein „Weiter so“ nicht reicht, weshalb die Universität stärker in Netzwerken denken muss und woran sich der Erfolg des neuen Kurses messen lässt.
Dem Team um den Wissenschaftler Prof. Dr. Dieter Schinzer vom Institut für Chemie ist es erstmals gelungen, zentrale Bausteine des Naturstoffs Neosorangicin A im Labor herzustellen. Damit wird es nun möglich, Neosorangicin A als vielversprechenden Kandidaten gezielt als sogenanntes Reserve-Antibiotikum weiterzuentwickeln und künftig Antibiotikaresistenzen zu bekämpfen. Für die künstliche Herstellung des natürlich vorkommenden Wirkstoffs nutzten die Wissenschaftler eine sogenannte Relay-Synthese.
Brennende Seifenblasen, Feuertornados und elektrische Entladungen mit Hunderttausenden Volt: Bei der Physikshow der Uni Magdeburg wird Physik zur Bühnenshow. Die studentische Initiative Physikshow verbindet seit rund zwei Jahren Theater und Experimentalphysik. In eigens geschriebenen Geschichten werden wissenschaftliche Versuche Teil einer Handlung, mal als Krimi, mal als Weihnachtsgeschichte oder als Wettstreit zwischen Teams.
Die Universität Magdeburg will mehr Frauen und Bildungsaufsteiger für ein Mathematikstudium gewinnen. Die Fakultät für Mathematik vergibt dafür zum Studienjahr 2026 erneut drei Christine-Bessenrodt-Stipendien für Studienanfängerinnen und Studienanfänger. Die Förderung richtet sich an leistungsstarke und gesellschaftlich engagierte junge Menschen, die ein mathematisches Studium beginnen und zugleich dazu beitragen, mehr Vielfalt in die mathematischen Studiengänge zu bringen.
Während andere Studierende nach den Vorlesungen Hausarbeiten schreiben, arbeitet Iuliia Kuzminova an ihrem ersten Unternehmen. Die Studentin des englischsprachigen Bachelorstudiengangs International Business and Economics an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg entwickelt gemeinsam mit ihrem Mitgründer Sajjad Khawari ein Startup, das die Krebsfrüherkennung verbessern soll.
Roboter, die Schrauben erkennen, Hindernisse umfahren und selbstständig entscheiden, wie sie eine Aufgabe lösen: Daran arbeitet das studentische Team robOTTO an der Uni Magdeburg. Die Initiative entwickelt und baut Roboter für den RoboCup. Dabei handelt es sich um einen internationaler Robotik-Wettbewerb mit den verschiedenen Ligen Fußball, Home- und Rescue-Robotik sowie Work und Logistik. Für den 31-Jährigen Adrian Köring ist der RoboCup mehr als nur ein Wettkampf.
Dr. Sebastian Gugel hat einen Tag mit intensiven Gesprächen hinter sich. Er ist der Head of Medical Affairs, der medizinische Leiter von RAYDIAX. Er kümmert sich um die Kontakte zu klinischen Entwicklungspartnern und potenziellen Anwendern des Therapieassistenz Computertomographen – TACT ist die Abkürzung für das Gerät, das von RAYDIAX entwickelt und gebaut wird. In seiner Art ist es eine Weltneuheit. Jetzt steht RAYDIAX an der Schwelle von der Technologieentwicklung hinüber zur klinischen Anwendung.
An der Fassade des früheren Karstadt-Gebäudes am Breiten Weg in Magdeburg hängt seit heute die größte Glückwunschkarte der Stadt. Das über 7 mal 10 Meter große Banner würdigt den Schulabschluss der Abiturientinnen und Abiturienten und lädt zugleich dazuein. Die ungewöhnliche Aktion wird durch eine zweite Aktion ergänzt: Im Schaufenster des in:takt, eines von der Universität betriebenen dritten Lernortes, ist in unmittelbarer Nähe die kleinste Abi-Glückwunschkarte zu sehen.
