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17.07.2026 aus 
Campus + Stadt
"Wenn wir uns nicht verändern, wird es nicht reichen"

Mit der Verabschiedung des Hochschulentwicklungsplans HEP 2026 bis 2030 gibt sich die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg einen strategischen Kompass für unsichere Jahre. Im Gespräch erklärt Rektor Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan, warum ein „Weiter so“ nicht reicht, weshalb die Universität stärker in Netzwerken denken muss und woran sich der Erfolg des neuen Kurses messen lässt.

WARUM DIESER PLAN JETZT?

Professor Strackeljan, der Hochschulentwicklungsplan beschreibt keine komfortable Zukunft, sondern eher eine Universität unter Druck. Was ist im Kern die Bewährungsprobe der kommenden Jahre?

Als Universität haben wir die Aufgabe, in allen Dimensionen leistungsfähig zu bleiben: in Studium und Lehre, in Forschung und Transfer. Das unterscheidet uns von außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Wir müssen also auf einem vernünftigen Niveau Angebote vorhalten, junge Menschen für diese Angebote gewinnen und zugleich Forschung betreiben, die international sichtbar ist.

Die Rahmenbedingungen dafür werden jedoch schwieriger: In vielen MINT-Fächern sinkt bundesweit die Nachfrage, in Sachsen-Anhalt geht die Zahl potenzieller Studienanfänger zurück, der Wettbewerb unter den Universitäten wächst und die Spielräume öffentlicher Haushalte werden enger. Deshalb ist klar: Ein einfaches „Weiter so“ führt die Uni Magdeburg nicht in eine zufriedenstellende Zukunft.

Warum braucht die Universität dafür einen neuen strategischen Kompass?

Weil wir die Entwicklung der vergangenen Jahre nicht einfach fortschreiben können. Ein Hochschulentwicklungsplan darf nicht nur beschreiben, wie wir das Erreichte halten wollen. Wenn wir uns nicht verändern, wird es nicht reichen.

Das gilt für die Studierendengewinnung ebenso wie für die Forschung. In Feldern wie Künstlicher Intelligenz, Mobilität, autonomen Systemen, Verfahrenstechnik sowie Medizin- und Neurowissenschaften entwickelt sich der internationale Wettbewerb enorm schnell. Wir brauchen deshalb Orientierung und zugleich genügend Offenheit und Flexibilität, um auf Veränderungen reagieren zu können.

Soll dieser Plan also zuerst Orientierung geben und Verbindlichkeit schaffen oder wird er eher eine Zumutung sein?

Die eigentliche Zumutung steht ganz am Anfang: die nüchterne Analyse, dass wir uns verändern müssen. Danach geht es vor allem um Orientierung. Verbindlichkeit entsteht in der Umsetzung. Wir werden Maßnahmenpläne brauchen, die jährlich überprüft werden. Und wir werden die Haushaltsaufstellung stärker als bisher an diesem Plan ausrichten. Das ist ein wichtiger Unterschied zur Vergangenheit. Wenn wir Prioritäten formulieren, müssen sie sich auch in Entscheidungen und Ressourcen wiederfinden.

LEITIDEE NETZWERKUNIVERSITÄT

Der zentrale Begriff im HEP lautet „Netzwerkuniversität“. Was ist damit gemeint?

Ein Leitbild beschreibt Werte und Selbstverständnis. Die Netzwerkuniversität ist konkreter. Sie reagiert auf die Erfahrung, dass uns in manchen Bereichen die kritische Größe fehlt, um allein große Verbünde auf Weltniveau zu bilden. Das ist kein Makel. Es heißt: Wenn Formate diese Größe verlangen, brauchen wir Partner.

Netzwerkuniversität beginnt auf dem Campus. Wir müssen Fakultätsgrenzen überwinden, wo Themen eindeutig fachübergreifend sind. Forschungszentren wie CBBS oder CDS zeigen, dass solche Strukturen wirken. Daneben brauchen wir kleinere Netzwerkknoten, in denen Kolleginnen und Kollegen gemeinsam Ideen entwickeln können. Diese Knoten müssen wachsen, aber auch enden dürfen, wenn ein Ansatz nicht trägt.

Heißt Netzwerkuniversität auch, Leistungsgrenzen klarer zu benennen und Kräfte bewusster zu bündeln?

Ja, die Netzwerkuni ist eine klare strategische Entscheidung. Wir können nicht alles aus eigener Kraft leisten. Deshalb müssen wir unsere Grenzen, aber auch unsere Stärken kennen, sie ausbauen und gezielt ergänzen, was uns fehlt.

Das gilt innerhalb der Universität, am Standort Magdeburg und international. Mit dem benachbarten Max-Planck-Institut, dem Fraunhofer IFF, dem DZNE und weiteren Partnern haben wir große Potenziale. International entstehen neue Verbindungen, etwa mit der University of Iowa. Auch unsere Hochschulallianz EU GREEN zeigt, dass nicht nur Forschung und Mobilität profitieren, sondern ebenso Verwaltung, Service und Lehrentwicklung.

Zusammen die Welt neu denken Schriftzug am Gebäude 22 (c) Jana Dünnhaupt Uni Magdeburg

Prof. Strackeljan im Interview zum Hochschulentwickungsplan. (Foto: Jana Dünnhaupt/Uni Magdeburg)

KI, DIGITALISIERUNG UND VERWALTUNG

Was wird die Uni Magdeburg in den kommenden Jahren am stärksten verändern?

Ganz klar die Künstliche Intelligenz. Für uns ist das sehr konkret, zum Beispiel in der Forschung zu chemischen Prozessen. Hier können digitale Zwillinge, Modellbildung und KI-gestützte Methoden den Weg vom Experiment zur Anwendung deutlich verkürzen. Das war eine der Ideen unseres Clusterantrags SmartProSys. Wir haben heute nicht mehr Jahre Zeit, um festzustellen, dass ein Ansatz nicht funktioniert.

KI wird aber nicht nur Forschung, sondern natürlich auch Lehre und Verwaltung verändern und kann deshalb nicht nur Thema einzelner Arbeitsgruppen sein. Wir brauchen leistungsfähige und rechtssichere Werkzeuge, klare Regeln und Strukturen, mit denen Forschende, Studierende und Beschäftigte verlässlich arbeiten können.

Ebenso grundlegend werden uns aber auch der demografische Wandel, die Internationalisierung unserer Universität und die Frage verändern, wie wir Studium, Arbeit und Zusammenarbeit künftig organisieren.

Hat die Universität bei der Nutzung von KI nicht schon Zeit verloren?

Den Anschluss haben wir nicht verloren, aber wir müssen schneller werden. KI verteilt Wissen neu. Für uns heißt das: Wir müssen ein leistungsfähiges KI-Tool rechtssicher bereitstellen und zugleich internes Wissen schützen. Es hilft niemandem, wenn Beschäftigte privat mit beliebigen Anwendungen experimentieren müssen. Wer Effizienz, bessere Analysen und Zeitgewinn erwartet, muss die Voraussetzungen dafür schaffen. Aber KI wird uns nicht davon entbinden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gut zu begleiten. Im Gegenteil: Wenn Routineaufgaben schneller erledigt werden, können Kapazitäten für Beratung, Coaching, Onboarding und persönliche Unterstützung frei werden. Das ist für eine Netzwerkuniversität zentral: Netzwerk ist nicht nur ein digitaler Pfad, sondern ein Ort, an dem Menschen einander kennen.

Der HEP sieht neue Strukturen für digitale Lehre und KI vor. Was ist geplant?

Wir wollen ein Lehr-Lern-Zentrum aufbauen, das Kompetenzen zur digitalen und KI-gestützten Lehre bündelt. An der Universität gibt es bereits einschlägige Gruppen und Projekte, etwa in der Lehramtsbildung und der Hochschuldidaktik. Diese Kompetenzen sollen sichtbarer gebündelt werden und der Universität beratend zur Seite stehen.

Daneben denken wir über ein KI-Zentrum aus Forschungsperspektive nach. KI-Kompetenz gibt es inzwischen in nahezu allen Fakultäten. Es geht nicht darum, ein neues Etikett über alles zu kleben, sondern vorhandene Stärke so zu bündeln, dass mehr Wirkung entsteht.

Was wird der HEP für das Studienangebot konkret bedeuten?

Wir werden nicht jeden Studiengang unverändert fortführen können. Angebote mit dauerhaft sehr geringer Nachfrage müssen wir gemeinsam mit den Fakultäten überprüfen, weiterentwickeln, mit anderen Angeboten verbinden oder gegebenenfalls geordnet einstellen.

Gleichzeitig wollen wir Freiräume für neue Studienangebote schaffen, die wissenschaftliche Stärken der Uni Magdeburg mit künftigen Kompetenz- und Fachkräftebedarfen verbinden. Dabei geht es nicht um kurzfristige Anpassung an einzelne Berufsbilder, sondern um ein langfristig attraktives und wissenschaftlich anspruchsvolles Gesamtportfolio.

Welche Bedeutung hat die Lehrkräftebildung für die weitere Entwicklung der Universität?

Die Lehrkräftebildung ist für uns eine wichtige gesamtuniversitäre Aufgabe. Angesichts des Fachkräftebedarfs und der demografischen Entwicklung in Sachsen-Anhalt sind gute Schulen mit gut ausgebildeten Lehrkräften entscheidend für die Zukunft des Landes. Die Universität bringt dafür fachwissenschaftliche, fachdidaktische, bildungswissenschaftliche und digitale Kompetenzen zusammen.

Wir wollen die Lehrkräftebildung aber genau deshalb nicht als Aufgabe einzelner Fächer verstehen, sondern stärker fakultätsübergreifend entwickeln. Dazu gehören eine enge Verbindung von Theorie und Schulpraxis, zeitgemäße digitale und KI-bezogene Kompetenzen sowie verlässliche Kooperationen mit Schulen, Studienseminaren und dem Land. Entscheidend ist, dass wir nicht nur genügend Lehrkräfte ausbilden, sondern sie auch gut auf die Anforderungen eines zunehmend heterogenen Schulalltags vorbereiten.

FORSCHUNG, INTERNATIONALISIERUNG UND TRANSFER

Der Hochschulentwicklungsplan bekennt sich ausdrücklich zu Spitzenforschung und wissenschaftlicher Exzellenz. Warum?

Weil sie Voraussetzung für Zukunftsfähigkeit ist. Natürlich war die Exzellenzstrategie anstrengend und am Ende für die vielen engagierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auch ein wenig enttäuschend. Zugleich hat sie aber gezeigt, dass wir relevante Themen identifizieren und Menschen für ein gemeinsames Ziel zusammenbringen können – und das mit einer Ernsthaftigkeit, wie es sie an der Uni Magdeburg zuvor kaum gab.

Heute haben wir eine gute Landkarte unserer Stärken: Verfahrens- und Systemtechnik, Ingenieurwissenschaften, Neurowissenschaften, Medizintechnik, Zelltherapien sowie mathematisch-methodische und datenbasierte Forschung. Diese Felder müssen wir weiter stärken. Dafür werden auch interne Verschiebungen nötig sein, denn zusätzliche Mittel kommen nicht automatisch von außen.

Welche Rolle spielen künftig internationale Studierende und Forschende für die Uni Magdeburg?

Eine sehr große. Mehrere Tausend internationale Studierende lassen sich nicht einfach durch Studierende aus Deutschland ersetzen. Wenn wir unsere Gesamtzahl ungefähr halten wollen, bleiben sie unverzichtbar.

Entscheidend ist deshalb eine gute Unterstützung: beim Onboarding, durch Sprachkurse und Beratung sowie beim Übergang in den regionalen Arbeitsmarkt. Finden internationale Absolventinnen und Absolventen hier eine berufliche und persönliche Perspektive, ist das ein Gewinn für Sachsen-Anhalt. Diese Unterstützung kostet allerdings Geld, ebenso wie Stipendien- und Mobilitätsprogramme. Diese Programme stärken wir derzeit unter anderem in unserer Allianz EU GREEN ganz erheblich – und das muss finanziert werden.

Der Begriff Transfer wird oft an Patenten, Ausgründungen und Kooperationen mit Unternehmen gemessen. Greift dieses Verständnis zu kurz?

Technologietransfer bleibt für uns zentral. Als Universität in der Landeshauptstadt tragen wir klar Verantwortung für das Innovationssystem Sachsen-Anhalts. Wir müssen helfen, Technologien in Anwendung zu bringen, neue Geschäftsfelder zu erschließen und Ausgründungen wachsen zu lassen. Unsere Patentzahl ist ordentlich; entscheidend ist aber, wie daraus mehr wirtschaftliche Wirkung entsteht. Der Wissenschaftshafen und Start-ups im Umfeld von STIMULATE zeigen, dass Forschung Wachstum schaffen kann.

Zur Third Mission gehört ebenso, die Universität noch stärker in Stadt und Gesellschaft zu verankern. Magdeburg kann bei vielen Themen zum Reallabor werden. Wer an autonomer Mobilität forscht, muss nicht nur im Computermodell oder auf dem Campus sichtbar sein, sondern auch in der Stadt. Dazu haben wir kürzlich den Kooperationsvertrag mit der Landeshauptstadt umfassend erweitert. So wächst das Vertrauen in die Wissenschaft und in die Bedeutung dieser Universität für das Land. Vieles läuft bereits hervorragend. Im Seniorenstudium, in der Kinderuni, bei der Langen Nacht der Wissenschaft, in den Weiterbildungsprogrammen und bei vielen weiteren Anlässen stehen die Campustüren weit offen.

Zusammen die Welt neu denken Schriftzug am Gebäude 22 (c) Jana Dünnhaupt Uni Magdeburg

Der Hochschulentwicklungsplan 2026 bis 2030 wurde verabschiedet. (Foto: Jana Dünnhaupt/Uni Magdeburg)

CAMPUS, PRIORITÄTEN UND KULTUR

Was bedeutet der Hochschulentwicklungsplan für den Campus als Ort des Lernens, Arbeitens und Lebens?

Im Kern ist die Uni Magdeburg eine Präsenzuniversität. Damit Präsenz ihre Wirkung entfalten kann, muss der Campus Gründe liefern, warum es sich lohnt, hier zu sein. Lehrangebote werden auch künftig teilweise hybrid sein. Aber Studierende kommen nicht auf den Campus, weil man sie dazu zwingt, sondern weil dort Austausch, Gemeinschaft, Sport, Beratung, Kultur und unmittelbare wissenschaftliche Erfahrungen möglich werden.

Das ist besonders wichtig an einer sehr internationalen Universität. Das Studium ist eine Lebensphase, in der Menschen in großer Freiheit lernen, ausprobieren und Netzwerke knüpfen. Wenn das vollständig aus dem Kinderzimmer, aus einer anderen Stadt oder nur digital geschieht, geht etwas verloren. Deshalb gehört Campusentwicklung nicht nur zur Bau- oder Klimapolitik, sondern zur Frage, was die Universität Magdeburg ausmacht. Ein attraktiver Campus muss nachhaltig, barrierearm, sicher und zugleich offen für unterschiedliche Lebens- und Bildungserfahrungen sein. Denn nur so entsteht ein Ort, an dem Menschen aus unterschiedlichen Fachkulturen, Generationen und Herkunftsländern gerne studieren, arbeiten und sich begegnen.

Nicht alles, was im HEP steht, wird gleichzeitig möglich sein. Nach welchen Maßstäben wird priorisiert?

Dort, wo Ressourcen notwendig sind, muss klar sein, warum etwas Vorrang hat. Deshalb brauchen wir eine HEP-Strategiegruppe, die Maßnahmen vorbereitet, mit der Haushaltsaufstellung verbindet und dem Senat einmal im Jahr eine Grundlage für Entscheidungen gibt. Entscheidend ist: keine Förderung nach dem Gießkannenprinzip. Wenn Netzwerkknoten gefördert werden, dann nach einer wettbewerblichen Logik. Ideen müssen tragfähig sein, in unser Profil passen und Wirkung erwarten lassen. Beteiligung bleibt wichtig, aber am Ende braucht eine Universität auch Führung: in der Hochschulleitung, in den Fakultäten, in den Zentren und in den Forschungsverbünden.

Veränderung gelingt aber nicht durch Beschlüsse allein. Sie gelingt nur, wenn wir die Menschen auf diesem Weg mitnehmen. Das heißt: Beschäftigte frühzeitig einbeziehen, Qualifizierung ermöglichen und transparent erklären, warum Entscheidungen getroffen werden. Der HEP ist deshalb nicht nur ein Struktur- und Entwicklungsprogramm. Er ist ebenso eine Aufgabe für Führung, Kommunikation und Personalentwicklung.

Was erwarten Sie bei der Umsetzung von den Fakultäten, zentralen Einrichtungen, der Verwaltung, den Studierenden und Beschäftigten?

Dass sie den HEP nicht als Papier der Hochschulleitung verstehen. Die Verabschiedung ist das eine, entscheidend ist die Umsetzung im Alltag. Den Fakultäten kommt dabei eine zentrale Rolle zu, weil dort wissenschaftliche Leistung entsteht. Dekaninnen, Dekane und andere Verantwortliche sind wichtige Multiplikatoren.

Von den Studierenden erwarte ich, dass sie ihre Perspektiven aktiv einbringen – in Gremien, Initiativen, Lehrentwicklung und Campusleben. Die Netzwerkuniversität OVGU entsteht nicht nur durch institutionelle Kooperation, sondern auch durch das Engagement ihrer Mitglieder.

Ich bin da aber optimistisch, weil ich in den Gesprächen viel Bereitschaft dafür erlebt habe. Diese Bereitschaft muss sich nun in Entscheidungen zeigen: in Zusammenarbeit über Fakultätsgrenzen hinweg, in der Akzeptanz von Prioritäten und im Mut, Gewohntes zu überprüfen.

BLICK NACH VORN

Was bereitet Ihnen bei aller strategischen Vorbereitung die größte Sorge, wenn Sie auf die kommenden Jahre blicken?

Die größte Unsicherheit sind die finanziellen Rahmenbedingungen. Der Hochschulentwicklungsplan geht von weitgehend stabilen Bedingungen in der Zielvereinbarungsperiode mit dem Land aus. Bei hohen einstelligen oder zweistelligen Kürzungen könnten wir den HEP nicht mehr unter den angenommenen Entwicklungsbedingungen umsetzen. Dann müssten wir zunächst die strukturelle Leistungsfähigkeit der Universität sichern und unsere Prioritäten noch konsequenter setzen.

Und worauf gründet sich Ihre Zuversicht?

Auf die Analyse und auf die Bereitschaft dieser Universität, sich zu verändern. Eine Universität, die Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftler und Studierende aus aller Welt nach Sachsen-Anhalt holt, Forschung in der Region in Anwendung bringt, Fachkräfte ausbildet und die Stadt als Wissens- und Innovationsraum prägt, ist für dieses Land von großem Wert. Wenn wir unsere Stärken bündeln, schneller werden und offener zusammenarbeiten, haben wir gute Gründe für Zuversicht.

Vielen Dank für das Gespräch!

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Autor:in: Katharina Vorwerk