In Noah Müllers Forschung geht es darum neue medizinische Geräte erst einmal sicher im Labor zu prüfen, bevor sie an Tieren oder Menschen eingesetzt werden. Er arbeitet in der Core Facility Tissue Engineering unter der Leitung von Prof. Heike Walles. Dahinter steckt ein interdisziplinäres Forschungsfeld, in dem Ingenieurwissenschaften, Biologie und Materialforschung zusammenkommen. Ziel ist es, im Labor künstliches Gewebe oder sogar ganze Organstrukturen herzustellen.
Im Dezember vergangenen Jahres hat Australien als erstes Land weltweit eine Altersbeschränkung für die Nutzung sozialer Medien eingeführt. Aktuell sorgt ein Vorstoß der SPD für Aufmerksamkeit: Kinder unter 14 Jahren sollen künftig keinen Zugang zu sozialen Netzwerken mehr haben. Doch wie wirksam wäre ein solches Verbot tatsächlich? Über diese und andere Fragen spricht Anna-Lena Brown vom Lehrstuhl für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt digitale Medienkulturen im Interview.
Ihre Faszination für Themen, wie Familienforschung, Lebenszufriedenheit oder soziale Ungleichheiten entdeckte Dr. Stephanie Heß bereits während ihres Studiums. In ihrer Promotion beschäftigt sich die Mitarbeiterin vom Lehrstuhl für Allgemeine Soziologie und Makrosoziologie insbesondere mit dem Wohlbefinden von Kindern und gibt ihnen somit in der Forschung eine eigene Stimme. Neben spannenden Ergebnissen gewinnt Sie mit ihrer Arbeit außerdem einen renommierten, internationalen Preis.
Wie wirkt man dem zunehmenden Bewegungsmangel von Kindern entgegen? Die Lehramtsstudentin Leoni Schramm möchte mit ihrer Abschlussarbeit alltagsnahe und einfach umsetzbare Bewegungskonzepte an regionale Schulen bringen. Durch die enge Zusammenarbeit mit regionalen Schulen, kann sie ihre Konzepte im realen Schulkontext erproben und gleichzeitig Wünsche und Ziele der Schulen berücksichtigen.
In Zeiten fortschreitender Digitalisierung stehen Schulen auf der ganzen Welt vor der Herausforderung, den Unterricht neu zu gestalten. Besonders im Fach Informatik wird deutlich, wie groß die Unterschiede zwischen den Schülerinnen und Schülern sein können. Während einige bereits erste Programmiererfahrungen mitbringen, begegnen andere dem Fach komplett ohne Vorwissen. Die Plattform Algonautin möchte genau an diesem Punkt ansetzen. Katharina Bade hatte ihren Bachelor im Fach Informatik an der Uni Magdeburg absolviert und hat bei der Entwicklung der Plattform mitgewirkt.
An der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg arbeitet Stefan Weidner an der Fakultät für Informatik und leitet dort das SAP University Competence Center (SAP UCC). Als ehrenamtliches Mitglied von der Hochschulallianz EU GREEN beschäftigt er sich mit IT-Nachhaltigkeit und initiierte das OVGU Biodiversity Lab, dessen Spuren man auf dem Campus der Uni findet.
Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg will internationale Talente nicht nur ausbilden, sondern auch in die Region bringen und halten. Dass das gelingt, zeigt das Beispiel von Adeel Inayat Asim: Er kam aus Pakistan nach Magdeburg, studiert Elektrotechnik an der Uni Magdeburg und arbeitet heute als Elektroingenieur in einem Industrieunternehmen der Region. Auf seinem Weg dorthin spielte das Zertifikatsprogramm „FIT for Career Start“ eine entscheidende Rolle.
Der Bachelorstudiengang „AI Engineering – Künstliche Intelligenz in den Ingenieurwissenschaften“ möchte KI-Ansätze zur Lösung technischer Probleme anwenden. Der Student Cedrik Törpel berichtet über seine Erfahrungen in seinem Studiengang. Ursprünglich kommt Cedrik Törpel aus Monheim in Nordrhein-Westfalen. Bereits dort war ihm klar, dass ein Studium im Bereich Maschinenbau für ihn infrage kommen würde. Über das Internet stieß er schließlich auf den Studiengang „AI Engineering – Künstliche Intelligenz in den Ingenieurwissenschaften“.
Wenn die Musik einsetzt, verändert sich etwas im Raum. Die Körper richten sich auf, die Schritte werden sicherer und die Gesichter weicher. Für viele Menschen mit Parkinson ist Bewegung mit Unsicherheit verbunden. Doch hier, in der Sporthalle 2 der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg in der Zschokkestraße 32, scheint diese Unsicherheit für einen Moment zu verschwinden. Seit Frühjahr läuft an der Universität ein international entwickeltes Tanz- und Musikprogramm, dass das Gehirn vielseitig multisensorisch stimuliert und anregt motorische Schwierigkeiten zu kompensieren.
Dr. Max Hausmann vom Lehrstuhl für Mechanische Verfahrenstechnik wurde mit dem Dissertationspreis der Uni Magdeburg ausgezeichnet. Seine Dissertation widmete sich der computergestützten Modellierung von turbulenten, partikelbeladenen Strömungen. Ein Phänomen, das uns im Alltag ständig begegnet, etwa wenn Rauch aus einem Schornstein steigt, wir ausatmen oder den Wetterbericht schauen.
In seiner Forschung entwickelt Danny Schott mit Virtual- und Augmented-Reality-Anwendungen computergestützte Erlebniswelten wie eine Lernapplikation zur embryonalen Herzentwicklung. Sie ermöglicht Medizinstudierenden, die komplexen Entwicklungsprozesse des Herzens räumlich und intuitiv zu erfassen. Er wurde mit dem Klaus-Erich-Pollmann-Forschungsförderpreis ausgezeichnet.