06.08.2020 aus 
Studium + Lehre
Ohne Erwartungen positiv überrascht

Lisa Nowag kommt ursprünglich aus Düsseldorf und hat im Bachelor Kulturwissenschaften in Mainz studiert. Für ihren Master in Peace and Conflict Studies ist sie nach Magdeburg gekommen. Vielfältigkeit, Sprachkurse und Praktika zeichen diesen Studiengang aus. An das Masterstudium hatte Lisa keine großen Erwartungen, war aber von der internationalen Ausrichtung sowie der vielen Wahlmöglichkeiten des Studiums mehr als positiv überrascht.

Vielseitig und International

Lisas Studium beschäftigt sich mit Friedenssicherung, sowie Konflikttransformation im Hinblick auf internationale Beziehungen oder Politik. Den englischen Namen hat das Programm erst seit einigen Jahren, da es inzwischen internationaler ausgerichtet ist und auch in Kooperation mit dem Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD) steht. „Besonders in den ersten Semestern überarbeitet man grundlegende Konzepte und Theorien, wie man Konflikte bearbeiten kann“, erzählt Lisa. Besonders gut gefällt ihr an dem Studium, dass es sehr viele Wahlmöglichkeiten gibt, die die Studierenden nach individuellem Interesse aussuchen können. Nachhaltige Entwicklung ist beispielsweise ein Thema, für das sich Lisa sehr interessiert. Das Masterprogramm Peace and Conflict Studies bietet auch die Möglichkeit sich zwischen einem Sprachkurs oder einem Pflichtpraktikum zu entscheiden. „Ich hatte für April 2020 einen Platz für ein sechsmonatiges Praktikum in Äthiopien“, erklärt sie. Leider findet aufgrund von Corona der Auslandsaufenthalt nicht statt. In ihrem Praktikum hätte Lisa das Auslandsbüro in der Hauptstadt Äthiopiens unterstützt.

Ein facettenreiches Nachtleben

In Magdeburg wohnt Lisa in einer WG mit vier Personen und fühlt sich dort sehr wohl. „Ich hatte anfangs keine Erwartungen an die Stadt, war dann aber doch sehr positiv überrascht.“ Durch ihren Mitbewohner, der aus der Gegend kommt und ein großer Magdeburg-Fan ist, hat sie schnell viele schöne Plätze kennengelernt. Nach einem langen Tag favorisiert Lisa Nowag eher die gemütlichen Abende zusammen mit ihren Mitbewohnern oder Freunden. Aber auch am Hasselbachplatz gibt es für sie viele coole Kneipen zum Entspannen. „Das Café Central gefällt mir von der Atmosphäre sehr gut, aber auch das Hyde kann ich empfehlen. Dort treffen wir uns manchmal zum Pubquiz, was immer sehr lustig ist.“

Keine Angst vor einer neuen Stadt

„Man sollte der Stadt eine Chance geben und viel rumfahren und entdecken“, empfiehlt sie allen Neuankömmlingen. Auch offen sein für neue Leute hilft einem, Freunde in einer fremden Stadt zu finden. Einführungswochen, Sportkurse oder Kreativkurse eigenen sich prima um neue Kontakte zu knüpfen. Infos über die von der Uni organisierten Kurse kann man auf der Webseite finden aber auch manchmal über den Instagram Account der OVGU, berichtet sie. Besonders viel Spaß  hat ihr der  Töpferkurs gemacht, in dem sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen konnte. Für ihr späteres Berufsleben kann sich Lisa vorstellen, im Bereich der Entwicklungshilfe oder nachhaltigen Entwicklung zu arbeiten. Beispielsweise bei der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit, NGOs oder politischen Institutionen. Ob sie nach dem Abschluss in Magdeburg bleiben wird ist noch unklar, sie kann sich jedoch auch vorstellen ein paar Jahren im Ausland zu arbeiten.

Prof. Dr. Alexander Spencer
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Universitätsplatz 2
39106 Magdeburg
Tel.: 0391-67-56657
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Autor:in: Margo Blumenthal