14.09.2020 aus 
Studium + Lehre
Auf dem Weg zum Traumjob

Schon in der neunten Klasse stand für Lisa fest, dass sie später Ärztin werden will. Zwar war es noch ein weiter Weg bis zum Studienbeginn, dennoch absolvierte die gebürtige Braunschweigerin das Schulpraktikum im darauffolgenden Jahr im Krankenhaus. Der Einblick in die Chirurgie hat Lisa so sehr fasziniert, dass sie sich ihre Facharztausbildung in diesem Bereich ebenfalls vorstellen kann.

Die Mischung macht’s

„Ich interessiere mich für Naturwissenschaften und mag Menschen, sowie die handwerkliche Arbeit. Medizin ist eine gute Mischung aus allem“, antwortet Lisa auf die Frage wieso sie ihren Studiengang gewählt hat. In den ersten Jahren werden zunächst Grundlagen im Studium vermittelt. Dazu zählen unteranderem Fächer wie Physik, Mathe, Biologie und Chemie. Aber auch Anatomie spielt eine wichtige Rolle. Hier lernen Studierende mehr über Muskeln und Knochen im menschlichen Körper. „Es ist aber nicht nur büffeln, es ist auch möglich nebenbei Freizeit zu haben“, schmunzelt sie. Stereotypische Medizinstudierende existieren nicht für Lisa. „Die einzige Gemeinsamkeit ist die Unbefangenheit. Wir reden viel über Dinge die andere vielleicht eklig finden, zum Beispiel Krankheiten oder Wunden“, erklärt die Studentin.

Probieren geht über studieren

Von Tanzen über Kampfsport bis zu ihrem aktuellen Sportkurs Parcours, hat die Studentin neben ihrem Studium schon einige Sportkurse an der Uni Magdeburg ausprobiert. Zu ihren Lieblingsplätzen in Magdeburg gehören die Elbe, Hubbrücke sowie die Sternbrücke. „Zum Fahrradfahren ist das Schleinufer wirklich sehr schön“, sagt sie.

Praxisluft schnuppern

In der Regel dauert ein Medizinstudium sechs Jahre, anschließend folgt eine Facharztausbildung. „In der Chirurgie hat es mir wirklich gut gefallen, diesen Bereich könnte ich mir in der Facharztausbildung vorstellen“, sagt Lisa. Im Studium werden auch diverse Praktika von den Studierenden verlangt. „Vorgeschrieben sind drei Monate Pflegepraktikum und vier Monate Famulatur auf einer Station oder Praxis. Wir können uns das aber auch aufteilen“, erklärt sie. „Am meisten Spaß machen die Praktika, wenn man einen Arzt begleiten darf, der auch Lust hat Studierenden etwas beizubringen“, schwärmt Lisa. Einen Teil der Praktika hat sie in der plastischen Chirurgie, Hämatologie und Onkologie absolviert. „Die Praktika sind ebenfalls zur Orientierung wichtig, für welchen Berufsalltag ich mich später entscheiden will“, erläutert sie. Allen Erstsemestern gibt sie eine kleine Empfehlung für den Start ins Studium. „Gegenüber Magdeburg sollten Studierende keine Vorurteile haben. Denn die Stadt ist schöner als man denkt“, sagt sie. Allen Studienanfängern rät die Studentin, viele Leute kennenzulernen und sich seine eigene Freundesgruppe zu bilden. Ein Besuch des Studentenclubs "Kiste", direkt auf dem Campus der Medizinischen Fakultät, darf aber auch nicht fehlen.

apl. Prof. Dr. rer. nat. Gerburg Keilhoff
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Medizinische Fakultät
Universitätsklinikum Magdeburg
Tel.: + 49 391-67-14368
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Autor:in: Margot Blumenthal