30.04.2021 aus 
Forschung + Transfer
Schokolade für alle!

Zum Jahreswechsel ging für ausgewählte Kooperationspartner der Universität Magdeburg ein besonderer Gruß auf die Reise. Statt der sonst üblichen Weihnachtskarten erhielten die Unternehmensvertreter und Unternehmerinnen Schokolade mit einem persönlichen Gruß. Ein Dankeschön für die Zusammenarbeit in einem turbulenten Jahr rund um Corona.

Als zu Beginn des Wintersemesters gleich vier Unternehmen ein neues Stipendium an der Uni Magdeburg ausschrieben, war die Freude im Team Relationship Management groß. Ein positives Ereignis in Zeiten von Kurzarbeit, finanziellen Engpässen und existenziellen Unsicherheiten. Zu ungefähr 90 Partnern aus der Wirtschaft in Sachsen-Anhalt und ganz Deutschland unterhält die Universität aktuell Bezie- hungen rund um Stipendien, Ausgründungen und Recruiting.

Nance Kaemmerer an ihrem Arbeitsplatz (c) Jana Dünnhaupt / Uni MagdeburgNance Kaemmerer an ihrem Arbeitsplatz (Foto: Jana Dünnhaupt / Uni Magdeburg)

Mehr Zeit für Stellensuche einplanen und offen sein für „Trittbrettstellen“ auf dem Weg zum perfekten Job.

Eine Zusammenarbeit, die sich während der Corona-Krise noch intensiviert hat, sagt Nance Kaemmerer vom Career Servic: „Besonders im April und Mai standen wir in engem Austausch mit der Wirtschaft, haben Stellenangebote für Studierende recherchiert und viele Einzelfall-Matchings angestoßen.“ In ihren Beratungen empfiehlt Nance Kaemmerer den Studierenden, mehr Zeit für die Stellensuche einzuplanen und offen zu sein für Stellen, die viel- leicht nicht die erste Wahl sind. Sogenannte „Trittbrettstellen“ auf dem Weg zum perfekten Job.

Den erhoffen sich auch die Studierenden und Absolventinnen und Absolventen, die bei Felix Dieckmann an die Tür klopfen. Und das sind aktuell nicht wenige. Der Gründungscoach des Transfer- und Gründerzentrums (TUGZ) freut sich über die ungebremste Nachfrage an Gründungen: „Derzeit betreuen wir viele Gründerteams mit spannenden Ideen, einige davon stehen auch trotz der aktuellen Situation kurz vor der Ausgründung“, so Dieckmann. Andere haben bereits ausgegründet, so wie das Team von Smela, das Uni-Start-up, das mit seinen elektrischen Linearaktuatoren die Produktionstechnik revolutionieren wird. Start-ups als Antriebsmotor für die Wirtschaft. Ein Trend, den der aktuelle Startup Monitor bestätigt: Demnach planen über 90 Prozent der Start-ups mit Neueinstellungen und Wachstum. Eine Anpassung an die neuen Gegebenheiten lautet hier die Devise. „Gründen ist ein persönliches Thema. Das geht eben nicht immer über Zoom und Co.“

Felix Dieckmann (c) Jana Dünnhaupt Uni MagdeburgFelix Dieckmann (Foto: Jana Dünnhaupt / Uni Magdeburg)

Ein gutes Motto, findet auch Nance Kaemmerer. Sie hat ihre Beratungsangebote in digitale Formate umgewandelt und sieht darin viele Vorteile: „Ich kann damit mehr Studierende erreichen und beraten. Dabei hilft dann die Beantwortung einer individuellen Frage zur Bewerbung, dem Lebenslauf oder der aktuellen Lage auf dem Stellenmarkt auch den anderen teilnehmenden Studierenden weiter.“

Den persönlichen Kontakt von Angesicht zu Angesicht kann die digitale Kommunikation allerdings nicht vollständig ersetzen. Das bestätigt auch Felix Dieckmann: „Gründen ist ein persönliches Thema. Das geht eben nicht immer über Zoom und Co.“

Autor:in: Katrin Pauer
Quelle: uni:report
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