Samira Terpoorten, Prof. Borna Relja und Sandra Tiefel haben die orange Fahne vor dem Campustower gehisst (Foto: Jana Dünnhaupt / Uni Magdeburg)
29.11.2021 aus 
Campus + Stadt
Ein oranges Zeichen setzen

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen, dem 25. November, eröffnete in der Universitätsbibliothek eine thematische Kunstausstellung. Zum Auftakt dieser Ausstellung und als Akt der Solidarität mit allen von Gewalt Betroffenen wurde um 14 Uhr auf dem Campus der Universität Magdeburg von Frau Prof. Borna Relja, Prorektorin für Forschung, Technologie und Chancengleichheit der Universität eine orange Flagge gehisst.

In der Ausstellung zeigen Künstlerinnen und Künstler ihre Werke, in denen sich alles um das Thema Frausein und Empowerment dreht. Der englische Begriff kommt aus der Pädagogik und bedeutet so viel wie Selbstbefähigung, Ermächtigung, Bevollmächtigung. Empowerment zielt also darauf ab, vorhandene Fähigkeiten von Menschen zu stärken und deren Ressourcen auszuschöpfen.

„Wir haben das Ziel, mit der Ausstellung und dem Hissen der Flagge zum Hinsehen zu bewegen. Es ist ein Aufruf zu fairem Umgang miteinander und zu Zivilcourage, wenn einem schon die Vorläufer von Gewalt begegnen: Diskriminierung und Belästigung“, so Prof. Borna Relja.

Mit der orangen Fahne vor dem Campustower soll auf Gewalt an Frauen aufmerksam gemacht werden (c) Jana Dünnhaupt / Uni MagdeburgMit der orangen Fahne vor dem Campustower soll auf Gewalt an Frauen aufmerksam gemacht werden (Foto: Jana Dünnhaupt / Uni Magdeburg)

Die Ausstellung ist Teil der alljährlichen UN-Kampagne "Orange the World" gegen Gewalt an Frauen. Sie möchte auf diese Problematik aufmerksam machen, die durch die Coronapandemie noch einmal verschärft wird. Die Farbe dient dabei als ein Symbol, um die Gewalt an Frauen sichtbar zu machen und ihr als eine der häufigsten Menschenrechtsverletzungen entgegenzutreten. Weltweit beteiligen sich verschiedene Organisationen an der Kampagne und beleuchten beispielsweise zentrale Gebäude in orange.

Die Kunstwerke sind noch bis zum 9. Dezember in der Universitätsbibliothek zu sehen und können während der Öffnungszeiten besichtigt werden.

Autor:in: Lisa Baaske
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