Volontärin Lisa Baaske im Homeoffice (Foto: Jana Dünnhaupt / Uni Magdeburg)
25.05.2022 aus 
Studium + Lehre
Nachfolge (m/w/d) gesucht

„Da hat man fünf Jahre studiert und hat einen Masterabschluss und denkt sich dann: Okay, was mache ich jetzt damit?“, erinnert sich Lisa Baaske an ihre Zeit nach dem Studium. Bevor die 25-Jährige ihr Volontariat an der Universität Magdeburg begonnen hat, studierte sie in Jena Germanistik und Volkskunde im Bachelor und Literatur, Kunst und Kultur im Master. Die zweijährige Zusatzausbildung an der Uni war für sie die perfekte Möglichkeit erste berufliche Erfahrungen zu sammeln. „Während der Zeit genießt man noch ein bisschen Welpenschutz. Das macht den Berufseinstieg etwas leichter“, weiß Lisa Baaske die Vorzüge zu schätzen. Vor allem für zukünftige Redakteure oder Journalisten ist ein Volontariat häufig der Einstieg in den späteren Beruf nach ihrem Studium.

Auf der Suche nach einem Volontariat fand Lisa Baaske die Ausschreibung an der Uni Magdeburg besonders spannend. “Ich habe bereits im Studium praktische Erfahrungen im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit durch verschiedene Praktika gesammelt – für die Bewerbung war das sehr hilfreich“, so Baaske. Ihr Tipp an alle Studierenden, die gerne ein Volontariat machen möchten, ist darum, schon vorher erste praktische Erfahrungen zu sammeln. „Ich hatte echt Glück, dass ich gleich im Anschluss an mein Studium mit dem Volontariat in Magdeburg beginnen konnte. Dass ich aber mal Öffentlichkeitsarbeit für eine Universität mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt mache, hätte ich mit meinen Studienschwerpunkten auch nicht gedacht“, erzählt die Volontärin mit einem Lachen. „Forschende sind manchmal etwas zurückhaltend und berichten sehr komplex und verschachtelt von ihrer Arbeit, aber wenn man die richtigen Fragen stellt und interessiert ist, kommen sie schnell ins erzählen und dann versteht man erstmal, was sie machen, und ganz oft ist es supercool.“

Manchmal sei es eine Herausforderung die wirklich interessanten wissenschaftlichen Fakten in verständlicher Sprache wiederzugeben, z. B. die Forschung an neuen Krebstherapien. Aber mit den Herausforderungen sei sie gewachsen und ist stolz auf ihre Entwicklung: „Ich habe definitiv gelernt, komplexe Sachverhalte viel leichter zu erklären, um Menschen informieren und begeistern zu können.“ Vor allem sei aber der Start in ihr Volontariat nicht ganz einfach gewesen – denn ihre berufliche Karriere begann im Frühjahr 2020 zusammen mit der Corona-Pandemie. „Ich habe am Anfang nur im Homeoffice gearbeitet“, erinnert sie sich. „Darum habe ich mein Volontariat um 6 Monate verlängert, um die Universität auch einmal hautnah erleben zu können.“

Das Social Media Team der Uni Magdeburg (c) Jana Dünnhaupt Uni MagdeburgVolontärin Lisa Baaske (rechts) mit ihren Kolleg*innen Ina Götze und Peer Niehof aus der Webredaktion der Uni Magdeburg (Foto: Jana Dünnhaupt / Uni Magdeburg)

Außerdem haben sie die fast zweieinhalb Jahre in Magdeburg selbstbewusster gemacht und ihr neue Blickwinkel eröffnet: „Vor meinem Volontariat hätte ich bei vielen Sachen gesagt, so etwas würde ich niemals tun. Vor allem die Social Media Arbeit oder in Podcasts und Videos vor dem Mikrofon bzw. der Kamera zu sein. Mittlerweile habe ich daran sogar echt viel Spaß.“ Dass sie sich in ihrem Team von Anfang an sehr wohl gefühlt hat, hatte darauf sicher auch einen großen Einfluss. Deshalb will sie auf jeden Fall bleiben, auch gerne in diesem Team. Auch in Magdeburg fühlt sie sich die Bautznerin mittlerweile zu Hause. „Ich habe mich auch in die Stadt verliebt. Es fühlt sich hier wirklich wie Heimat an und das ist ein sehr schönes Gefühl.“

Im September 2022 wird Lisa Baaske von einer Nachfolge abgelöst – dann übernimmt ein anderer Nachwuchs ihre Stelle als Volontär*in in der Pressestelle der Uni Magdeburg und macht eine Ausbildung zum Wissenschaftsredakteur*in bzw. PR-Journalist*in mit dem Schwerpunkt Online. Lisas Tipp: “Unbedingt bewerben! Es gibt ziemlich sicher fast nirgendwo die Chance in so einem tollen Team zu arbeiten, so sehr zu wachsen und so unterschiedliche Bereiche und spannende Menschen kennenzulernen, wie an der Uni Magdeburg!“

Autor:in: Lara Annina Pillkahn
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