Kiefernwälder auf sandigen Böden, wie sie vor allem in Sachsen-Anhalt und Brandenburg verbreitet sind, gelten als besonders waldbrandgefährdet. Längere Trockenperioden und hohe Temperaturen begünstigen die Entzündung der Streuauflagen und des Bodens. Bodenbrände können über Tage unbemerkt fortbestehen, Wiederentzündungen auslösen und gesundheitsgefährdende Rauchgase freisetzen. Das sind wesentliche Ergebnisse von Brandschutzforscherinnen und Brandschutzforscher der Uni Magdeburg im Rahmen des europäischen Projekts TREEADS.
