Die Universität Magdeburg und die Integrierte Gesamtschule „Willy Brandt“ haben ein gemeinsames Leitbild für die erste Universitätsschule Sachsen-Anhalts beschlossen. Die IGS „Willy Brandt“ soll ab 2027 als erste Schule des Landes den Titel Universitätsschule tragen. Ziel ist es, neue Lehr- und Lernkonzepte gemeinsam zu entwickeln, im Schulalltag wissenschaftlich zu erproben und für die Lehrkräftebildung nutzbar zu machen.
Knapp fünf Monate vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September 2026 startet die Uni Magdeburg eine öffentliche Ringvorlesung zu den politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen im Land. Unter dem Titel „Sachsen-Anhalt hat die Wahl. Landtagswahlen in unsicheren Zeiten“ diskutieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ab sofort immer mittwochs auf dem Campus über zentrale Fragen vor der Wahl.
Die Universität Magdeburg veranstaltet am 29. April 2026 zum 27. Mal den Uni-Hochhauslauf. Austragungsort ist der CampusTower am Universitätsplatz 2. Es werden 300 Teilnehmende zum traditionellen Uni-Hochhauslauf erwartet. Von 15-16 Uhr findet außerdem zum 16. Mal der Kinder-Uni-Hochhauslauf statt.
Die Universität Magdeburg und die Landeshauptstadt Magdeburg rücken enger zusammen, um Wachstum, Fachkräftesicherung und Innovation am Standort langfristig abzusichern. Eine neue Rahmenkooperationsvereinbarung soll die Zusammenarbeit beider Partner deutlich vertiefen. Gemeinsames Ziel ist es, verlässliche Strukturen dafür zu schaffen, Magdeburg als lebenswerte, wissensgeleitete und zukunftsfähige Stadt voranzubringen.
Die Arbeitslosigkeit unter Akademikerinnen und Akademikern ist gestiegen. Für viele Studierende sorgt das für Verunsicherung. Wie ernst ist die Lage wirklich? Für das Campusmagazin ordnet der Wirtschaftswissenschaftler Prof. Andreas Knabe die aktuellen Zahlen ein, erklärt die Ursachen und sagt, warum Studierende sich trotz schwierigerer Zeiten nicht verrückt machen lassen sollten.
Die Universität Magdeburg stärkt mit der Kooperation der University of Iowa ihre Rolle als weltweit sichtbarer Standort für neurowissenschaftliche Spitzenforschung. Geplant sind gemeinsame Forschungsprojekte, der Austausch von Forschenden, Lehrenden und Studierenden sowie die Zusammenarbeit bei Konferenzen, Seminaren und weiteren wissenschaftlichen Formaten.
Mit der Berufung des Verfahrenstechnikers Simon Stephan baut die Universität Magdeburg ihre Forschung für die industrielle Transformation aus. Der Ingenieur entwickelt Computermodelle, die das Verhalten von Stoffen und Stoffgemischen unter extremen Bedingungen voraussagen und schafft mit verlässlichen Berechnungen die Grundlagen dafür, effizientere Industrieprozesse, zum Beispiel in energieintensiven Chemieanlagen, zu gestalten.
Mit ihrem Alumni-Botschafter-Programm vernetzt die Universität Magdeburg seit dem Wintersemester 2025/26 internationale Studierende gezielt mit Absolventinnen und Absolventen, die bereits in Unternehmen und Institutionen in Sachsen-Anhalt arbeiten und die Studierenden beim Berufseinstieg begleiten. Seit dem Start nehmen bereits mehr als 200 Studierende, 13 Botschafterinnen und Botschafter sowie 46 regionale Unternehmen an dem Programm teil.
Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, die Universitätsmedizin Magdeburg und das Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie IZI in Leipzig wollen neue Zell- und Gentherapien schneller in die medizinische Versorgung bringen. Dazu haben die Partner soeben eine strategische Kooperation vereinbart. Ziel der beteiligten Partner ist es, innovative Behandlungsansätze schneller von der Forschung in die Anwendung zu überführen.
Politikwissenschaftler der Uni Magdeburg haben Faktoren identifiziert, die erfolgreichen kommunalen Klimaschutz in Sachsen-Anhalt begünstigen. Die Studie zeigt: Klimaschutz kommt dort besser voran, wo er politisch gewollt, organisatorisch verankert und personell verlässlich begleitet wird.Die Untersuchung entstand unter der Leitung von Prof. Michael Böcher vom Bereich Politikwissenschaft. Analysiert wurden Klimaschutzprozesse und -strukturen in Städten, Gemeinden und Landkreisen Sachsen-Anhalts. Die Ergebnisse machen sichtbar, welche Bedingungen vor Ort langfristige Strategien und kontinuierliche Maßnahmen fördern.
